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Mein Gesundheitsforum » Verschiedene Symptome » Herzschwäche - ohne Symptome » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1- [ 2 ]
000
14.04.2010, 11:05 Uhr
Hansi



Mein Doc hat mir eine Herzschwäche bescheinigt. Allerdings merke ich gar nichts davon. Müsste ich nicht irgendwelche Symptome haben? Oder kann sich der Doc geirrt haben? Kommt das bei Herzschwäche öfter zu Fehldiagnosen?
Wär toll, wenn jemand da eine Ahnung hätte...
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001
17.04.2010, 15:50 Uhr
Sabine



Im ersten Stadium zeigt sich Herzschwäche nur in der ärztlichen Untersuchung. Der Patient bemerkt (noch) keine Einschränkungen. Die meisten leiden jedoch bei starker Belastung unter Atemnot - hier spricht man vom zweiten Stadium. Wenn bereits leichte Belastung zu Beschwerden führt ist das dritte Stadium erreicht. Im vierten Stadium geraten Patienten bei leichtesten Anstrengungen in Atemnot.
Sei also froh, dass du dich gesund fühlst und die Herzschwäche dich nicht beeinträchtigt - und folge deinem Arzt, damit das auch so bleibt!
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002
01.05.2010, 19:30 Uhr
Tim



Wird eine Herzschwäche durch ein Belastungs-EKG festgestellt, kann man der Diagnose durchaustrauen.
Eine systematische Stärkung des Herzens kann gut durch gezielte Gymnastik, die unter Anleitung erlernt wird, erreichen. Einfach mal beim örtlichen Sportverein nach Gesundheitssport -> Herz-Kreislauf-Funktionsgymnastik nachfragen.
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003
05.05.2010, 22:03 Uhr
Angel



Ich finde es auch wichtig, auf den HA zu hören und nicht so langfe zu warten bis sich Symptome zeigen - dann kann es schon fast zu spät sein. Auf alle Fälle würde ich auf Nummer sicher gehen, wenn es die Gesundheit betrifft.
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004
08.05.2010, 13:30 Uhr
Fiona



Eine Herzschwäche kann langezeit unbemerkt bleiben. Wenn sie allerdings so früh diagnostiziert wurde, wie bei dir, kann man noch gut gegen eine Zunahme von Symptomen anarbeiten. Wichtig ist dabei auch den Blutdruck gut im Auge zu behalten. Ich empfehle außerdem den Magnesiumspiegel im Auge zu behalten.
Eine entspannte Lebensweise, durch die man die eigene Mitte halten kann, trägt ein Weiteres bei. Du solltest auf deinen HA hören und froh sein, dass du Bescheid weißt.
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005
13.05.2010, 01:11 Uhr
Hansi



Okay, ich seh schon ein - ich werd auf den Doc hören müssen. Ich interessiere mich allerdings noch für die Symptome. Beim Doc ist keine Zeit für Details. Wenn also jemand von euch mal die typischen Symptome beschreiben könnte, wär das super. Außerdem möcht ich wissen, was Magnesium damit zu tun hat und was es bewirkt. Danke schon mal!
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006
19.05.2010, 01:00 Uhr
Judith



Die Symptome gliedern die Stadien der Herzschwäche. Während im ersten Stadium noch keine Beschwerden auffallen, tritt im zweiten eine Atemnot bei stärkerer Belastung auf (z.B. 3 oder mehr Stockwerke Treppensteigen), im dritten schon bei leichter belastung (z.B. nach einem Stockwerk). In Stadium IV begleitet die Atemnot den Alltag und vertärkt sich bereits bei geringster Beanspruchung.
Magnesium findet sich normalerweise zu einem großen Teil in der Herzmuskulatur. Ein Absinken der Belastungsfähigkeit ist oft Zeichen für einen Mangel. Dieser kann unter Anderem zu Brust- und Herzschmerzen oder auch zu Herzrhythmusstörungen führen. Bei HKE liegt oft ein unbemerkter Magnesiummangel vor.
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007
07.06.2010, 00:37 Uhr
Hansi



Wie kann ich denn feststellen, ob ich mein Herz überlaste - z.B. beim Sport? Gibt es was, das ich tun kann? Reichen normale Magnesium-Brausetabletten zur Vorbeugung?
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008
13.06.2010, 08:38 Uhr
Froschkönig



Wenn Du Dein Herz überlastet, kommt es zu Schweißausbrüchen, auch zu Luftnot und / oder Du spürst Herzschmerzen. Dann solltest Du auf jeden Fall sofort die Anstrengung beenden, die Du gerade vollbringst, z.B. beim Sport. Ansonsten ist regelmäßiger Sport eine gute Vorbeugung.
Wenn Du Magnesium zur Behandlung nimmst, solltest Du nicht auf irgentwelche Brausetabletten zurückgreifen sondern Dich von Deinem Arzt oder Apotheker beraten lassen.
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009
14.06.2010, 17:12 Uhr
daniel



Das ist schon alles richtig. Allerdings sollte man bei Herzschwäche immer auf den Puls achten. Besser sind viele kurze Trainingseinheiten über den Tag vertreilt als sich zu verausgaben.
Bei Magnesium muss man beachten, dass es mit Kalium zusammen arbeite und beide gemeinsam zur zellulären Energiegewinnung benötigt werden. Wenn eine Zelle Kalium verliert, gilt das immer auch für Magnesium. Es macht deshalb Sinn ein kombiniertes Präparat zu nehmen - auf jeden Fall natürlich etwas hochwertiges.
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010
26.06.2010, 16:18 Uhr
Angel



Wie ist denn das eigentlich, gibzt es bestimmte Sportarten, die man nicht machen darf oder darf man mit Herzschwäche alle Sportarten treiben?
Noch etwas: was genaiu bewirkt das Magnesizum (oder das Kalium)? Wieso ist es beio Herzschwäche so wichtig?
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011
04.07.2010, 16:25 Uhr
daniel



Beim Sport solltest du nicht zu einem x-beliebigen Fitnesscenter gehen, sondern nur zu denen, die speziell auf Herzschwäche ausgerichtet sind. Im Großen und Ganzen sind Übungen, bei denen man in Pressatmung kommt, z.B. Liegestützen, nicht besonders gut. Auch Schwimmen, was ja sonst ein schöner Ausdauersport ist, ist eher ungünstig, weil sich der Wasserdruck negativ auf den Kreislauf auswirken kann. Am Besten bespricht du das mit deinem HA.

Magnesium und Kalium sind für die Aufrechterhaltung der Funktionen aller Nerven- und Muskelzellen von größter Bedeutung und damit auch für die einwandfreie Funktion des Herzmuskels. Magnesium ist Aktivator zahlreicher Enzymsysteme, es regt den Stoffwechsel der Zellen an und sorgt für die Energie, die zu jeder Kontraktion gebraucht wird.
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012
21.07.2010, 14:06 Uhr
stefan



Du solltest deinen Trainingsplan unbedingt mit dem HA besprechen und eventuelle Anweisungen und Einschränkungen befolgen. Ich empfehle außerdem eine Herzsportgruppe zu suchen oder MTT zu machen, damit du eine gute fachliche Betreuung erhälst.
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013
27.07.2010, 01:04 Uhr
Hansi



Noch mal 'ne Frage: Gibt es denn eine Möglichkeit Magnesium und Kalium gleichzeitig einzunehmen. Ich könnte 2 verschiedene Tabletten einnehmen - weiß aber nicht, ob sich das gut verträgt. Gibt es Präparate, die beides zugleich verabreichen? Hat jemand Erfahrung und kann was empfehlen?
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014
30.07.2010, 03:49 Uhr
Angel




Zitat:
stefan postete
Du solltest deinen Trainingsplan unbedingt mit dem HA besprechen und eventuelle Anweisungen und Einschränkungen befolgen. Ich empfehle außerdem eine Herzsportgruppe zu suchen oder MTT zu machen, damit du eine gute fachliche Betreuung erhälst.

Was bedeutet MTT? Ich kann mir da keinen Reim drauf machen.
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015
02.08.2010, 12:05 Uhr
mcgonagall



MTT ist die Abkürzung für "Medizinische Trainingstherapie". Das sind professionell angeleitete Sportgruppen oder Einzeltrainings, die auf spezielle Probleme ausgerichtet sind. Für solche Programme kommt meist die Kasse auf - einfach mal nachfragen!
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016
07.08.2010, 16:56 Uhr
Froschkönig




Zitat:
Hansi postete
Noch mal 'ne Frage: Gibt es denn eine Möglichkeit Magnesium und Kalium gleichzeitig einzunehmen. Ich könnte 2 verschiedene Tabletten einnehmen - weiß aber nicht, ob sich das gut verträgt. Gibt es Präparate, die beides zugleich verabreichen? Hat jemand Erfahrung und kann was empfehlen?

Ich habe gute Erfahrung mit einem Präparat, das u.a. der Aufrechterhaltung des Herzmuskels dient. Es besteht im Wesentlichen aus Magnesium und Kalzium jeweils hydrogenaspartat und heißt TROPHICARD-KÖHLER. Ich nehme das auch, weil die Drageés magensaftresistent sind und ich sie gut vertrage.
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017
21.08.2010, 19:34 Uhr
Quasi



Wie kann man denn eigenlich fest stellen, ob man eine Herzschwäche hat? Wenn es gar keine Anzeichen gibt, wie kriegt der Doc dann raus, ob da ine Herzschwäche is?
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018
22.08.2010, 21:16 Uhr
stefan



Der Doc checkt zunächst, ob Beschwerden aufgetreten sind oder eine Vorbelastung besteht. Auch Wassereinlagerungen im Körper können einen Hinweis geben. Durch eine Echokardiographie kann er/sie feststellen ob es Veränderungen am Herzen gibt und wieviel Blut gepumpt wird. Diese Untersuchungen kann normalerweise jeder HA vornehmen. Beim Verdacht auf akute Probleme kann dann ein Spezialist/in mit einer Koronarangiographie eruieren und, wenn nötig, auch gleich reagieren, z.B. einen Stent einsetzen um eine Verengung zu erweitern und die Stelle zu stabilisieren.
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019
26.08.2010, 16:10 Uhr
Tusnelda



Besser als die Herzschwäche zu diagnostizieren ist es, bereits die Ursachen zu erkennen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass nur maximal 10% auf einem Herzklappenfehler beruhen. Mindestens ebenso oft wird Herzschwäche durch Hypertonie, also Bluthochdruck, ausgelöst. In etwa 15% der Fälle sind Kardiomyopathien in Folge von Erkrankungen, wie z.B. Virusinfektionen, die Ursache. Den größten Teil machen Durchblutungsstörungen aus.

Bevor eine Herzschwäche entsteht, sollte man den Ursachen so weit wie möglich vorbeugen. Das Sicherste - in etwa 90% der diagnostizierten Erkrankungsfälle - ist eine gesunde Lebensführung mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung, die für ein starkes Immunsystem sorgen.
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020
07.09.2010, 17:23 Uhr
cassy



Mich würde mal interessieren, ob es auch heutzutage noch üblich ist Digitalis bei Herzschwäche zu verschreiben. Mein Onkel soll das nehmen, aber ich denke es ist doch ziemloch gefährlich. Kennt sich da einer von Euch aus?
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021
15.09.2010, 09:31 Uhr
Hotch



Digitalis wird heute nicht mehr so häufig eingesetzt. Allerdings ist es nach wie vor das beste Mittel, wenn neben der Herzschwäche auch Vorhofflimmern auftritt.
Dieser Post wurde am 15.09.2010 um 09:31 Uhr von Hotch editiert.
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022
08.10.2010, 01:32 Uhr
Viko



Wie ist das mit Betablockern? Die werden doch immer verschrieben, wenn jemand Probleme mit dem Herz hat, aber auch bei Kreislaufproblemen. Was bewirken die eigentlich?
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023
11.10.2010, 13:39 Uhr
stefan



BETABLOCKER dienen dem Schutz des Herzens vor Einfluss von Stresshormonen. Durch die Einnahme schlägt das Herz ruhiger und benötigt infolge weniger Sauerstoff. Dadurch wird die allgemeine Leistungsfähigkeit des Herzens verbessert und die Lebensdauer verlängert.
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024
28.10.2010, 11:31 Uhr
Isaak



Kennst du dich da aus mit Medikamenten bei Herzschwäche? Kannst du mit mitteilen, welche es da noch gibt und was genau sie bewirken?
Vielen Dnk für die Antwort!
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