Informationen – Therapien
Psychotherapie

Viele Menschen lehnen Psychotherapie weiterhin ab. Sie haben Angst für verrückt gehalten zu werden oder den Therapeuten ausgeliefert zu sein. Diese Ängste sind unbegründet.
In der Psychotherapie bestimmt der Patient, was und wie viel er preisgeben will. Patienten, die unter Psychosen leiden, müssen mit Medikamenten gestützt werden. Eine reine Psychotherapie greift dann besonders gut, wenn der Patient noch fähig ist, den Alttag "normal" zu meistern.

Bei der Auswahl der Therapie sollte sich der Patient über seine eigene Zielsetzung bewusst sein. Empfehlungen kann er sich von dem Arzt seines Vertrauens geben lassen. Die Krankenkassen geben Listen mit den zugelassenen Therapeuten am Wohnort aus. Um sie richtig zu nutzen, sollte man jedoch wissen, welche Therapierichtung die richtige für das eigene Problem ist.

Verhaltenstherapie zielt durch Konditionierung auf eine klar definierte Verhaltensänderung ab. Sie ist dann sinnvoll, wenn der Patient bestimmte Verhaltensweisen oder Phobien zeitnah ablegen will, ohne erst langwierig die Ursachen zu analysieren. Wer z.B. seine Flugangst in den Griff bekommen will oder muss, ist hier richtig.

Unter Gesprächstherapie versteht man alle, meist tiefenpsychologisch orientierten, Therapien, in denen der Therapeut Berater oder auch nur Zuhörer ist.
Eine besondere Form ist die psychoanalytisch orientierte Therapie und die Psychoanalyse. Durch freies Assoziieren kann der Patient die Ursachen für seine Probleme finden, auch wenn sie weit zurückliegen und nicht bewusst sind. Der Therapeut hält alle Aussagen fest und steuert eventuell durch Nachfragen.
Gesprächstherapien wirken langfristig. Sie können Jahre dauern, in schweren Fällen auch ein Leben lang.

Daneben gibt es Therapieformen, in den eine Besserung nonverbal, mit Hilfe von physischen Aktivitäten erzielt wird, z.B. Gestalt-, Kunst- und andere Therapien.

Eine Therapie beginnt mit der Absprache über das Ziel. Die ersten 3 bis 6 "Sitzungen" werden als Probezeit genutzt, nach der Patient und Therapeut entscheiden, ob sie weiterhin zusammenarbeiten.
 
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