Steinzeiternährung

adalbert64
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Beitrag von adalbert64 » Fr Okt 26, 2012 2:57 pm

Ich war ganz erstaunt, als ein Arbeitskollege mir vorhin von Steinzeiternährung erzählt hat. Erst dachte ich, der wollte mich verarschen, aber er meinte es total ernst. Er meinte, dass ist die neue Diät die er gerade macht. Habt ihr schon einmal was davon gehört oder ist das Thema nur an mir vorbei gegangen?

Arvin
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Beitrag von Arvin » Sa Nov 03, 2012 10:56 am

Ich dachte Fleisch zum Hauptbestandteil der Ernährung zu machen ist eher nicht zu empfehlen. Sollte man nicht mind. zwei fleischfreie Tage in der Woche einlegen?
Wer weiß da mehr dazu?

Hansi
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Beitrag von Hansi » So Nov 04, 2012 12:23 pm

Die Jäger in der Steinzeit waren sicher nicht so erfolgreich wie das im TV und so dargestellt wird. Ich gelesen, dass Jäger-/Sammlervölker doch überwiegend vom Sammeln leben (Früchte, Wurzeln, Nüsse, Kräuter). Außerdem sind Fische leichter zu fangen und Muscheln und Krebse finden sich in den meisten Gewässesrn - und Wassernähe mussten die Menschen damals auf jeden Fall haben.
Was ich sagen will: Steinzeitdiät kann nicht mehr als durchschnittlich 2x pro Woche Fleisch geboten haben!

Lucas
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Beitrag von Lucas » Mo Jan 14, 2013 11:14 am

Das wichtigste ist doch eine ausgewogene Ernährung mit Getreide, Obst und Gemüse. Wer sich viel bewegt, muss auch ausreichend Proteine zu sich nehmen - die findet man reichlich in "Meeresfrüchten"! Außerdem sollte man tierische Fette und Zucker meiden - da hatten die in der Steinzeit keine Mühe...

DiePetra
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Beitrag von DiePetra » So Jan 20, 2013 2:44 pm

Lucas postete
Außerdem sollte man tierische Fette und Zucker meiden - da hatten die in der Steinzeit keine Mühe...
Na ja, was den Zucker angeht, hast du natürlich recht. Aber tierische Fette haben die sicher damals ganz schön verspeist. Unser Gebiss sagt doch eindeutig, dass wir ursprünglich keine Pflanzenfresser waren....

Monrose
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Beitrag von Monrose » Do Jan 24, 2013 5:19 pm

Von Fleisch haben sich die Leute ernährt - wenn sie welches hatten - aber die gefährlichen tierischen Fette und ihre Häufung auch in anderen Lebensmitteln sind doch eher modern, z.B. lieben es die Amis alles im Teigmantel zu fritieren...

marissa
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Beitrag von marissa » Di Feb 12, 2013 9:08 pm

Ich denke, was das Fleisch - und die gesamte Nahrung - in der Steinzeit so gesund machte im Gegensatz zum heutigen, war die völlige Abwesenheit von Chemikalien und Umweltgiften. In Fleisch sind heute Antibiotika und Pestizide eingelagert. Die Tiere mussten während ihres Lebens viel Leid und Stress ertragen, was sie selbst Hormone, wie Kortisol, produzieren ließ - das will sich doch keiner antun, der mal darüber nachdenkt.

Billa
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Beitrag von Billa » Di Jul 02, 2013 11:34 am

Genau! Und Steinzeit heißt auch nicht nur Jäger und Sammler sondern auch Bauern und die haben sich vor allem von Getreide ernährt. :D Dann müsste man bei Steinzeiternährung zu erst von Brot oder Müsli reden...

inAiree
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Beitrag von inAiree » So Jul 21, 2013 4:05 pm

Es gab doch mal eine Doku über ein Paar, dass sich so ernährt. Sie kommen aus Deutschland und der Mann hatte eine Krankheit, weiß nicht mehr welche, jedoch konnte er diese mit dieser Ernährung komplett beseitigen. Fand ich absolut bemerkenswert, dass diese alte Form der Ernährung so gesund ist, weiterhin.

JogybaerGth
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Beitrag von JogybaerGth » Mi Jul 31, 2013 9:15 am

Teilweise lebten sie nach der konfuzianischen Regel, die besagt, dass man nach 80%-iger Sättigung mit Essen aufhören soll und das Sättigungsgefühl nachkommt.
Hinweise, wie man alt wird wie die "Steinzeitmenschen" bei IG-Potenta.de im Beitrag "Generation 50 Plus, vital fit und gesund"
Es gibt Völker, die werden weit über Hundert Jahre alt. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden hier zusammengefasst. Sehr interessant für die guten Vorsätze!!!
IG-Potenta

Rolf
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Beitrag von Rolf » Do Aug 01, 2013 1:29 pm

versteh mich nicht falsch - ich habe nichts gegen nahrungsergänzungsmittel, sie sind oft sinnvoll! aber hier ;) geht's wohl eher um das gegenteil: möglichst frische, unbehandelte und ausgewogene nahrungsmittel selbst verarbeiten ohne zugabe von künstlichen stoffen. genauer gesagt auch ohne zugabe von exotischen gewürzen - :D das hält mich von diesem ernährungskonzept ab!

cassy
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Beitrag von cassy » Di Aug 13, 2013 3:28 pm

Ob das wirklich Steinzeiternährung ist, weiß ich nicht, aber ich versuche alles frisch und möglichst aus der direkten Umgebung zu kaufen und immer selbst zu kochen. Leider rufen die Kinder immer öfter nach Fast Food je älter sie werden.

thorsten_s10
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Beitrag von thorsten_s10 » Di Aug 27, 2013 2:32 pm

Im Prinzip ist das, was du beschreibst sehr ähnlich der Logi-Diät. Es gibt sehr viele verschiedene Ernährungsmöglichkeiten und du musst für dich selber herausfinden, welche die beste ist. Aber grundsätzlich sollte man nie viele Kohlenhydrate zu sich nehmen und wenn dann eine Mischung aus kurz und langkettigen

Valentin Rößler
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Beitrag von Valentin Rößler » Mi Aug 28, 2013 3:25 pm

Ausgewogene Nahrungsaufnahme wie sie die DGE unter anderem mit Hilfe der Ernährungspyramide gibt, scheint mir nach wie vor die gesündeste zu sein. Im Neolithikum war diese, aufgrund der Möglichkeiten, sicher ebenfalls die Basis für das Ernährungskonzept. Die Jäger und Sammler der Altsteinzeit nutzten vor allem Wurzeln und Knollenfrüchte als Basis, die bei Jagdterfolg durch Fleisch aufgestockt wurden. Diese "Steinzeitnahrung" sowie die - gezwungenermaßen - regelmäßige Bewegung war die beste Vorbeugung gegen heute weit verbreitete Zivilisationskrankheiten. Dazu empfehle ich eine Dokumentation, die nächste Woche auf RBB ausgestrahlt wird (siehe auch TV-Tipps).

Schmalwand
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Beitrag von Schmalwand » Mo Sep 02, 2013 9:57 pm

Ob Zivilisationskrankheiten in der Steinzeit auftraten kann man wohl heute nicht mit Gewissheit sagen. Die Lebenserwartung war etwa 35 Jahre. Da fehlten gewiss schon einige Zähne, die Figur war nach dem Gebären von 8 Kindern dahin und durch eine Blinddarmentzündung starb man eben.
Sich von Fleisch und Getreide zu ernähren halte ich in unserer Zeit für nicht sinnvoll. Wir müssen nicht frieren und keine schwere körperliche Arbeit leisten, also brauche wir auch nicht so viel Kalorien.

Peaced1965
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Beitrag von Peaced1965 » Di Sep 24, 2013 7:55 pm

Ich denke dass auch das Garen von Speisen eine wichtige Rolle spielte. Da gab es keine Fertiggerichte, denn aus Beeren, Fleisch und Gewürzen wurden Speisen selbst zubereitet. Es sind doch die Konservierungs-und Farbstoffe, der Zusatz von Zucker usw.die ansetzen.

Angel
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Beitrag von Angel » Do Okt 03, 2013 11:01 am

Ich finde es sehr interesant, was da so steht, aber auch etwas verwirrend. Ich verstehe soviel, wie sich möglichst natürlich zu ernähren, das heißt auch am besten keine Fertiggerichte, Soßenpulver u.s.w.. Was das Essen von Fleisch betrifft, ist das ganze anscheinend sehr umstritten. Da werde ich nicht schlau draus.

Tim
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Beitrag von Tim » Fr Okt 18, 2013 12:01 pm

Fleisch bzw. Meeresfrüchte haben entschieden zur Entwicklung des menschlichen Gehirns beigetragen. Proteine sind notwendig für eine gersunde Entwicklung. Tierische Fette sind es jedoch nicht. Heutzutage kann man sich auch vegan gesundheitsförderlich ernähren. Man muss sich allerdings intensiv mit Nutrition auseinander setzen um die wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Aufgrund der Tierhaltung (z.B. Antibiotika) ist von häufigem Fleischverzehr sowieso abzuraten.

Schmalwand
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Beitrag von Schmalwand » Mi Okt 23, 2013 11:19 pm

Meiner Meinung nach kann man sich heutzutage durchaus vegan ernähren. Man muss eben schön auf die Einnahme von Vitamin B12 achten. Da ist Sanddorn die erste Wahl. Hier kann man mehr lesen:
http://www.gartenrot.com/sanddorn-leikora.html
Ich habe immer Muttersaft im Kühlschrank stehen.

Undo
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Beitrag von Undo » Di Okt 29, 2013 12:52 am

Ich finde es handelt sich um ein sehr umstrittenes Thema.
Dazu habe ich einen ganz interessanten Link gefunden, der die Steinzeitkost eher kritisch betrachtet:

http://likes.com/misc/flawed-logic-of-the-paleo-diet?pid=111360&utm_source=mylikes&utm_medium=cpc&utm_campaign=ml&utm_term=26387058

jasmin
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Beitrag von jasmin » Fr Nov 01, 2013 5:05 pm

Es kann nicht schaden, wenn wir uns an etwas orientieren mit dem unsere Vorfahren erfolgreich überlebt haben, denke ich. Deshalb hier ein positiver Artikell, der aber auch gut erklärt, was Steinzeiternährung bzw. Paleo Diät bedeutet:

www.urgeschmack.de/die-steinzeiternaehrung/

Farinell
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Beitrag von Farinell » Do Dez 05, 2013 11:05 am

Ich möchte nur ganz schüchtern einwerfen, dass die Steinzeitmenschen nicht sonderlich alt geworden sind. Studien besagen, dass das Durchschnittsalter bei 40 Jahren lag. Heute liegt es bei 80 Jahren.
Ob es an der Ernährung liegt weiß ich nicht. Ich weiß nur, ich ernähre mich nicht von fast Food, koche selbst (auch Fleisch).

Kralle
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Beitrag von Kralle » Di Feb 18, 2014 4:59 pm

Ich denk, das liegt vor allem an der modernen Medizin.

Was ich entscheidend finde: Früher (Steinzeit und bis Eisenzeit oder so) musste man sich bewegen um sein Essen zu verdienen. Heute werden die Kinder (auch mit Nahrung) belohnt wenn sie still sitzen. Dass Couchpotatos an Diabetes erkranken und schwere Herzkreislaufprobleme kriegen, ist mitlerweile bekannt. Wahrscheinlich ist das viel bedeutender als die Ernährung selbst.

dariusz
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Beitrag von dariusz » Mo Mär 24, 2014 3:07 pm

Hat zwar nichts mit der Steinzeit zu tun, trotzdem sehr interessant:
Die Gladiatoren im alten Rom ernährten sich überwiegend vegetarisch, aßen nur sehr wenig Fleisch. Ganz anders als die meisten, genau wie ich, geglaubt haben. Trotzdem waren sie topfit, sehr stark und konnten natürlich auch sehr aggressiv werden.

Gagogu
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Beitrag von Gagogu » Fr Apr 04, 2014 9:11 pm

Halte ich nicht viel von, habe freundinen die es damit auch versuch haben aber soll überhaupt nichts gebracht haben -.-

Normale Diäten sind da besser
Manche Leute drücken nur ein Auge zu um besser zielen zu können.

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