Alternative Diabetes-Therapien

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Zoé
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Alternative Diabetes-Therapien

Beitrag von Zoé » Fr Jan 08, 2021 12:36 pm

Für Menschen mit chronischen Krankheiten finde ich es immer wichtig, dass sie über alle Therapiemöglichkeiten informiert sind, auch wenn sie sich bereits für eine Therapie entschieden haben. Am interessantesten im Fall Diabetes find ich zurzeit den Vergleich mit anderen Kulturkreisen, die auch andere Gesundheitsmodelle und Heilkonzepte haben. In Indien nimmt der Diabetes zu, weil die Menschen der höheren Klassen zu viel essen und zu wenig Bewegung haben, wie bei uns. Gleichzeitig leiden die unteren Klassen oft an Unterernährung und Mangelerscheinungen, was auch zu Diabetes führt. Bei den aktuell angewandten Heilverfahren setzt Indien aber eher auf westliche Medikamente statt auf Ayurveda.
Interessanter finde ich, dass auch in Japan Diabetes ein großes Problem darstellt. Ich hätte, aufgrund der dortigen Ernährungsgewohnheiten, erwartet, dass die Japaner dieses Problem selten haben. Interessant finde ich Japan auch deswegen, weil es eine Industrienation ist, die unseren in vielem gleicht.
Wenn ihr neue Forschungsergebnisse zu Diabetes in anderen Kulturen habt, würde ich mich freuen, wenn ihr das hier postet.
Am meisten interessieren mich Therapiemethoden, wie etwa Ernährungspläne oder anderes.
Ich hoffe auf viele Infos und Ideen! :P

primavera
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Re: Alternative Diabetes-Therapien

Beitrag von primavera » Mi Jan 20, 2021 11:28 pm

Liebe Zoé, mit japanischen Diabetes-Therapien kenne ich mich zwar nicht aus, aber ich weiß, dass die richtigen Ernährungspläne oft eine Therapie ersetzen oder zumindest ergänzen können. Soviel ich weiß, stützen sich eigentlich alle alternativen Diabetes-Therapien auf die Ernährung, auch die ostasiatischen. Bei der Ernährung müssen die Typ-1-Diabetiker natürlich auf die Broteinheiten achten, um zur rechten Zeit Insulin zuzuführen. Typ-2-Diabetiker brauchen ausschließlich die grundsätzlichen Ernährungsregeln einzuhalten. Der Hauptanteil in der Nahrung sollte aus Kohlenhydraten bestehen (etwa 50 Prozent der Gesamtmenge). Etwa 30 Gramm Ballaststoffe täglich sind sinnvoll. Dazu werden fünf Portionen frisches Obst und Gemüse täglich und vier Portionen Hülsenfrüchte in der Woche empfohlen. Auch Vollkornprodukte, Nüsse und Samen enthalten viele Ballaststoffe. Nicht mehr als 600 Gramm fettarmes Fleisch (Geflügel) pro Woche sind gestattet und an mindestens 2 Tagen in der Woche sollte es durch Fisch ersetzt werden. Eine Ernährungsumstellung ist oft die beste Therapie.

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