Graue Haare

Erika
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Graue Haare

Beitrag von Erika » Di Mär 03, 2009 5:57 pm

Guten Abend,

früher war ich blond. Seit geraumer Zeit habe ich graues Haar (Kopfhaar). Allerdings wurde ich viel früher Grau als meine Mutter oder meine Schwestern. Gibt es hierfür eine Erklärung oder bin ich einfach nur ein Kind der Laune der Natur?
Über weiter Infos zum "Ergrauen" würde ich mich sehr freuen.

Herzliche Grüße
Erika

till
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Graue Haare

Beitrag von till » Sa Mär 07, 2009 7:43 pm

Wenn genetisch kein Grund vorhanden ist, sollte in der eigenen Geschichte geforscht werden.
Manche Medikamente entziehen dem Körper Melanin.
Auch Wasserstoffperoxid legt lanfristig die Melaninproduktion lahm. Zusammen mit der Beeinflussung anderer Enzyme verliert das Haar allmählich seine Pigmente. Ein frühzeitiges Ergrauen ist die Folge. Sicherlich trifft das nur bei Personen zu, die mehr als zwei/drei Mal in ihrem Leben Haare mit Wasserstoffperoxid entfärbt oder nachblondiert haben.

Rita
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Graue Haare

Beitrag von Rita » Di Mär 10, 2009 12:50 am

Der Hinweis auf H2O2 ist wirklich sehr interessant!
Besonders hinsichtlich der Tatsache, dass in vielen Akne-Mittelchen Wasserstoffperoxid als Desinfektions- und Bleichmittel eingearbeitet ist.
Da ist es doch zu überlegen, ob man nicht auch die Melnaninproduktion der Haut auf Dauer schadet (weiße Flecken oder ganze Hautpartien), wenn man diese Mittel einsetzt.

Kathi89
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Beitrag von Kathi89 » Fr Dez 23, 2011 12:36 pm

Mann kann seine Melaninproduktion einfach durch gesundes Leben anregen.. Nicht rauchen, saufen etc.

Icke
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Beitrag von Icke » Do Okt 18, 2012 2:08 pm

Icke finde graue Haare manchmal richtig chic! Manchen stehen die sogar besser als ihre Orginal-Haarfarbe. Für alle anderen gibt es doch ganz gute Möglichkeiten zum Tönen und Färben - auch natürliche Mittel. Für mich sehe ich ich die Situation, wenn's bei mir soweit ist, eher als Herausforderung ... ;)

DiePetra
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Beitrag von DiePetra » So Jan 20, 2013 2:46 pm

Kathi89 postete
Mann kann seine Melaninproduktion einfach durch gesundes Leben anregen.. Nicht rauchen, saufen etc.
Nur Mann oder auch Frau? ;-)
Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen....

Also ich habe nie geraucht und mich im Prnzip immer sehr gesund ernährt. Trotzdem bin ich schon so grau (knappe 50), dass es mich graut ..... meine Mutter war auch schon sehr früh grau, das hat sicher auch mit genetischer Veranlagung zu tun.

Judith
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Beitrag von Judith » Mo Mär 18, 2013 12:39 am

Das stimmt, es hat sogar sehr viel mit Vererbung/Veranlagung zu tun. Zwar gibt es die Geschichten, dass Menschen in traumatischen Situationen spontan ergrauen, aber auch diese bleiben in der Familientradition, was das Alter betrifft, in dem sie grau werden.

JogybaerGth
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Beitrag von JogybaerGth » Di Jul 30, 2013 9:28 pm

Hier steckt die Hilfe gegen graues Haar drin
He Shou Wu (Fo-Ti) bedeutet übersetzt "Herr mit den schwarzen Haaren".

Fo-Ti wird aus der Wurzel von Polygonum multi florum gewonnen und ist in China ein altbewährtes Mittel. Dieser Wirkstoff ist einer der bekanntesten und beliebtesten asiatischen Kräuter in der TCM. Dort werden ihm u.a. blutreinigende, entgiftende (unterstützt die Leber bei der Entgiftung), energiefördernde, verjüngende/ jungerhaltende sowie Eigenschaften zur Stärkung von Haar und Zähnen zugeschrieben.

Es soll bei regelmäßiger Einnahme auch als potentes Sexualtonikum angesehen, das die Spermaproduktion bei Männern und die Fruchtbarkeit bei Frauen fördert. Untersuchungen in China zeigten, dass es darüber hinaus erhöhten Cholesterinspiegel senkt.
Fo-Ti enthält so genannte Glycoside, welche bei Verstopfung helfen. In klinischen Studien konnte Fo-Ti Bluthochdruck und zu hohes Cholesterin senken. Dadurch nimmt die Anfälligkeit für Herz-Kreislauferkrankungen bei einer regelmäßigen Einnahme von Fo-Ti deutlich ab.

„Frauen erhalten mit Fo-Ti festes Haar mit Volumen. Männer stoppen mit Fo-Ti Haarausfall. Bei beiden Geschlechtern stoppt Fo-Ti das Ergrauen der Haare.” (Quelle: Enzyklopädie der chinesischen Heilkräuter) In der so genannten Faserschicht der Haare befinden sich die Farbpigmente (Melanine). durch das Mischungsverhältnis des Schwarz-Braun-Pigments zum Rot-Pigment wir die Haarfarbe des Menschen bestimmt. Um die Faserschicht herum wird das Haar durch eine Schuppenschicht geschützt. Weil diese durchsichtig ist, schimmern die Farbpigmente des Haares durch sie hindurch. Stehen die Schuppen dieser Schicht ab, erscheint die Haarfarbe stumpf, liegen sie dagegen an, leuchten die Farbpigmente in der Faserschicht kraftvoll durch die Schuppenschicht hindurch. Mit den Jahren lässt die Produktion der Melanine nach. Um die Melaninproduktion aufrecht zu erhalten, werden in China traditionell die Wurzeln der Pflanze Fo-Ti verzehrt.

Empfohlene Verzehrsmenge: 4-8g täglich

Preis: 14.95 EUR Bezug www.IG-Potenta.de
IG-Potenta

Olanda
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Beitrag von Olanda » So Aug 25, 2013 1:54 pm

Hallo,
am besten zu den grauen Haaren stehen. Warum soll man sich das Chemiezeug antun?
Ich lebe seit meinem 25 Lebensjahr mit grauen Haaren und hatte noch keine Nachteile.
Gruß
Olanda

Surapal
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Graue Haare

Beitrag von Surapal » Di Okt 15, 2013 8:40 pm

Hallo Olanda. Das hätte ich mal eher lesen sollen. Ich bin jetzt 52 und habe seit 10 Jahren graue Haare (wenn ich nicht Färben würde). Ich würde sie jetzt auch gern Grau lassen aber: ich hatte immer sehr dunkle Haare und färbe sie auch in dem Farbton. Würde ich jetzt aufhören, dann sähe das einfach schlimm aus. Was soll ich machen? Weiter Färben oder mit 2 Haarfarben durchs Leben gehen?

Schmalwand
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Beitrag von Schmalwand » Mi Okt 23, 2013 11:36 pm

Tja, geht mir ähnlich. Mit grauen Haaren sehe ich gleich 10 Jahre älter aus. Wenn es mir mal zu mühsam wird zu Färben, werde ich einen langsamen Übergang mit grauen Stähnchen machen, die dann immer grauer werden.

Oune1953
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Beitrag von Oune1953 » Di Jan 14, 2014 7:18 pm

Ich bin jetzt 47 und färbe seit vielen Jahren meine Haar. Zuerst hatte ich auf der rechten Seite einen Kreis mit grauen Haaren. Da war ich knapp 40 und seit dieser zeit muss Farbe drauf. Wenn ich aber mal nicht dazu komme, neue drauf zu machen dann sehe ich, dass jetzt der gesamte Kopf schon Grau wäre.

Sabine
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Graue Haare

Beitrag von Sabine » Fr Jan 17, 2014 4:36 pm

Vielen Menschen, wie ich finde überwiegend Männern aber auch etlichen Frauen, stehen graue Haare ausgezeichnet. Allerdings ist es wichtig, dass die Hautschattierung zum Grauton der Haare passt. Tut sie das nicht, wirkt oft auch die Haut grau.

Belity
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Graue Haare

Beitrag von Belity » Do Feb 27, 2014 8:55 pm

Würde ich meine Haare nicht färben, dann wären die fast Weiß. Ich selbst bin ein recht Heller Typ-das passt also nicht. Von Natur aus waren meine Haare so Braun/Rot und so färbe ich die auch.

ciara
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Graue Haare

Beitrag von ciara » Mi Mär 05, 2014 12:54 pm

Meine Mutter und ich haben helles blondes Haar von Natur. Es hat lang gedauert bis sich die Haarfarbe meiner Mutter änderte. Sie war Ende 50. Dann allerdings sind die Haare völlig ausgebleicht und wurden weiß. Dadurch sieht sie sehr viel älter aus als andere in ihrem Alter. Auch wirken bei ihr gewöhnliche Tönungsmittel nicht. Ich fürchte mir wird es ebenso ergehen.
Hat auch jemand von euch Erfahrung damit?
Gibt es Tipps? Kann ich etwas im Vorwege tun oder könnt ihr eine Tönung empfehlen, die gut angenommen wird ohne die Haarstruktur zu sehr anzugreifen?

Anja
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Graue Haare

Beitrag von Anja » So Mär 16, 2014 4:49 pm

Es gibt spezielle Tönungen für graues Haar, die normalen halten irgentwie nicht so gut und ich finde sie sehen auch unnatürlich aus. Ich habe braunes Haar und hatte schon früh die ersten grauen. Da hab ich es besser gefunden zu tönen, weil ich grau viel älter aussehe als ich in Wirklichkeit bin.

Zimmermann
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Graue Haare

Beitrag von Zimmermann » Di Mär 25, 2014 3:01 pm

Es liest sich so, als sei dieses Thema nur eines von Frauen. Aber auch wir Männer haben Probleme mit dem Älterwerden und das an unserer Haarfarbe oder dem Haarverlust deutlich zu sehen.

Blauwal
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Graue Haare

Beitrag von Blauwal » Do Apr 03, 2014 5:15 pm

Wie auch bei vielen anderen Themen tun wir Männer uns sehr schwer mit dem Altern. Deshalb tönen Männer auch ihr graues Haar nicht sondern tunen - nach dem Motto "pimp my hairdo". Es scheint, wir könnten besser mit unserem Körper umgehen, wenn wir ihn wie ein Auto betrachten. Etwas pflegen, gelentlich reparieren, gerne aufmotzen, regelmäßig tanken und dann richtig heizen bis zum Motorschaden.

Patrick Sch.
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Re: Graue Haare

Beitrag von Patrick Sch. » Mi Jul 24, 2019 12:28 am

Das hört sich schaurig an. Ich habe bei mir auch schon 1,2 graue Haare entdeckt und befürchte, dass ich so früh grau werde wie mein Vater. Allerdings hätte ich jetzt keine Hemmungen, mir die Haare zu tönen, aber nur mit einem umweltfreundlichen und gesundheitsverträglichen Mittel auf Naturbasis.

jeremi
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Re: Graue Haare

Beitrag von jeremi » Di Mai 12, 2020 5:27 pm

Ein sehr interessantes Thema, das gerade begonnen hat, mich zu interessieren.
Leider sind die Antworten bisher nicht besonders hochwertig oder sehr schwache Werbung… :roll:
Gerade im Bereich der Gesundheit werden häufig gezielte Fehlinformationen verbreitet um Produkte zu verkaufen, die nutzlos oder gelegentlich gesundheitsgefährdend sind.

Mich würden dagegen die Ursachen interessieren, die manche früher ergrauen lassen.
Noch interessanter für mich: Kann ich etwas auf natürliche Weise dagegen tun?

Joshuah
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Re: Graue Haare

Beitrag von Joshuah » Do Mai 14, 2020 9:31 pm

Eigene Erfahrungen kann ich zwar nicht beisteuern, aber zumindest kann ich kurz versuchen zu erklären, wie es sich mit der Ursache von grauen bzw. weißen Haaren verhält.
Die wesentliche Rolle hat dabei das Pigment Melanin. Das lagert sich, von Geburt an, in den Hornschichten des Haares ab. Daher erhält das Haar seine Farbe. Mit zunehmendem Alter, beginnend mit etwa 30, lässt die Melaninproduktion nach. Die Hornschichten füllen sich stattdessen mit winzigen Luftbläschen. Diese lassen das Haar farblos bzw. weiß erscheinen. Graue Haare sind also eine Mischung aus farbigen und farblosen Haaren. Hat der Prozess begonnen, ist er nicht mehr aufzuhalten. Am Ende wirken alle Haare weiß. Die Genetik spielt, wie immer, eine gewisse Rolle, aber einige Erkrankungen und Medikamente beeinflussen die Melaninproduktion ebenfalls.

Zimmermann
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Re: Graue Haare

Beitrag von Zimmermann » Di Mai 19, 2020 8:18 am

Vielen Dank an Joshuah. Das ist sehr gut erklärt. Um die Melaninproduktion in den Haarfolikeln anzuregen und dadurch den farblosen Luftbläschen keine Chance zu geben, sich dazwischen einzulagern, werden verschiedene Mittel eingesetzt. Das beste Naturmittel ist die Zwiebel. Ihr Saft kann gegen graues Haar helfen. Dazu werden 1-2 Zwiebeln zerkleinert, am einfachsten in einem Mixer, und der Saft durch ein Sieb gegossen. Man muss ihn auf der Kopfhaut einmassieren, eine Stunde einwirken lassen und danach auswaschen. Wie alle Mittel gegen graues Haar muss auch diese Zwiebelkur regelmäßig angewendet werden und schafft keine dauerhafte Lösung.

xavier
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Re: Graue Haare

Beitrag von xavier » Mo Mai 25, 2020 3:43 pm

Graue Haare stören mich persönlich überhaupt nicht, im Gegenteil finde ich sie äußerst charmant und gelegentlich sogar cool. Dennoch ist es vielen wichtig zumindest den Prozess des Ergrauens hinauszögern. Es gibt Möglichkeiten der Renaturierung, aber dabei kommt künstlicher Melanin-Ersatzstoff zum Einsatz, der mit Sauerstoff reagiert. Nach ein paar Anwendungen kann man eine leichte Besserung feststellen, aber es dauert bis man ein deutliches Ergebnis sehen kann. Außerdem wirken diese chemischen Haarfärbeprodukte nur solange, wie sie regelmäßig angewandt werden. Das ist wie bei der Zwiebel. Allerdings sind, anders als bei der Zwiebel, Nebenwirkungen nicht auszuschließen.
Viel mehr kann man auf natürliche Weise leider nicht tun.

sissi
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Re: Graue Haare

Beitrag von sissi » So Jun 21, 2020 11:42 am

Ein altes Hausmittel gehen graue Haare ist schwarzer Tee. Vor allem denjenigen, die von Natur aus helles Haar haben, also ehemals Blonden, kann dieses Mittel schonend und auf natürliche Art helfen. Schwarzer Tee deckt graue und weiße Haare ab und verleiht ihnen ein glänzendes Aussehen, ganz ohne schädliche Nebenwirkungen.

Stoertebeker
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Re: Graue Haare

Beitrag von Stoertebeker » Sa Jun 27, 2020 12:44 pm

Es gibt generell einige Naturstoffe, die verhindern, dass das Haar zu schnell austrocknet und somit schneller ergraut und die sich außerdem gut dazu eignen daraus Shampoos selbst herzustellen. Mit dieser Behandlung darf man natürlich nicht erst anfangen, wenn man schon völlig ergraut ist sondern muss bereits beginnen, wenn das Haar schütter wird.
Basis von diesen Shampoos sollten Roggenmehl, Kastanie und/oder Birke sein. Das sind alles heimische Pflanzen.

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