Meine lieben Augen..

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rebbera
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Beitrag von rebbera » Sa Jan 16, 2016 11:19 am

Hallo,
im Alter benötigt man immer öfters eine Brille und da ich erbbedingt die Veranlagung besitze, ähnliche Augenprobleme wie mein Vater zu bekommen (Hornhautverkrümmung, Glaukom), denke ich über prophylaktische Maßnahmen nach. Wie kann man seine Augen lange und natürlich gesund halten?
Und was haltet ihr (im Extremfall) von Augen-OPs? Sind die im Alter sinnvoll?

Sansa
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Beitrag von Sansa » Di Jan 19, 2016 1:35 pm

Ich habe mal was von Augentraining gehört aus dem Buch "Vergiss deine Brille: Mit effektiven und gezielten Übungen zurück zur natürlichen Sehkraft (von Leo Angart)", um was für seine Augengesundheit zu tun. Auch ist Vitamin A i.F.v. Retinol und Beta-Carotin wichtig sowie Fischöl.

Zusätzlich sollte man mehr versuchen in die Ferne zu schauen (am besten ins Grüne - zum Horizont) und auch versuchen weit entfernte Schriften zu lesen. Aber ohne zusammenkneifen^^

Aber das alles hilft nur ein bisschen und verhindert keineswegs eine Sehschwäche mit der Folge Kontaktlinsen oder eine Brille tragen zu müssen... Dazu muss man noch Kurz- und Weitsichtigkeit unterscheiden. ist auch genetisch bedingt vermute ich. Augen-Ops sind in diesem Zusammenhang schon sinnvoll. Da sollte man aber eine gute Klinik haben... sind schließlich die einzigen Augen die man im Leben hat.
No wonder! Just physiotherapy.

CharlotteR
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Beitrag von CharlotteR » Mi Jan 20, 2016 1:48 pm

Hallo Forum, ich bin Laie, also alle Angaben ohne Gewähr ;-) Das was Du ansprichst, ist die Alterssehschwäche. Dagegen lässt sich kaum vorbeugen oder Prophylaxe betreiben. Mein Augenarzt hat mir erklärt, dass – wie alle Muskeln im Körper – auch die Muskeln in den Augen schwächer werden. Das Ergebnis: Die Linse kann nicht mehr so schnell fokussieren. Außerdem verhärtet das Gewebe durch Ablagerungen. Dagegen ist kaum ein Kraut gewachsen. Ich denke, wenn Du rechtzeitig und regelmäßig Deine Augen kontrollieren lässt und entsprechend eine Sehhilfe trägst, hast Du schon viel getan. Wenn’s dann aber doch mal soweit ist, würde ich vor einer Augen-Operation nicht zurückschrecken. Ich habe – wenn ich ehrlich bin – schon begonnen, mich zu informieren. Bei http://www.euroeyes.de/ werde ich mich ganz sicher bald für eine der Behandlungen oder OPs anmelden. Die scheinen die neuesten Techniken echt auf dem Kasten zu haben. Und das ist diese nervige Brille auch bald weg.

Obispo
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Beitrag von Obispo » Mi Jan 27, 2016 1:03 pm

Ich halte Augen OPs absolut für sinnvoll. Muß allerdings zugeben, das ich auch sehr lange gezweifelt habe, und auch ein gewisse Maß an Angst mitgebracht habe. Irgendwann kam dann der Entschluß es zu tun, auch auf Druck meiner Kinder, die mich nicht mehr Auto fahren lassen wollten. Ich war begeistert, was ich anschl. alles sehen konnte. Und traurig über das was ich verpasst habe

Sansa
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Beitrag von Sansa » Fr Apr 29, 2016 12:29 pm

ja diese OPs sind sinnvoll. Leider kosten sie auch jede Menge...
No wonder! Just physiotherapy.

Ivette
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Beitrag von Ivette » Mi Mai 18, 2016 9:37 am

Hi,

Sansa postete
Ich habe mal was von Augentraining gehört aus dem Buch "Vergiss deine Brille: Mit effektiven und gezielten Übungen zurück zur natürlichen Sehkraft (von Leo Angart)", um was für seine Augengesundheit zu tun. Auch ist Vitamin A i.F.v. Retinol und Beta-Carotin wichtig sowie Fischöl.
Zusätzlich sollte man mehr versuchen in die Ferne zu schauen (am besten ins Grüne - zum Horizont) und auch versuchen weit entfernte Schriften zu lesen. Aber ohne zusammenkneifen^^
Aber das alles hilft nur ein bisschen und verhindert keineswegs eine Sehschwäche mit der Folge Kontaktlinsen oder eine Brille tragen zu müssen... Dazu muss man noch Kurz- und Weitsichtigkeit unterscheiden. ist auch genetisch bedingt vermute ich. Augen-Ops sind in diesem Zusammenhang schon sinnvoll. Da sollte man aber eine gute Klinik haben... sind schließlich die einzigen Augen die man im Leben hat.
Genau, bevor ich mich gleich für eine teure Augen-OP entscheide, würde ich erstmal schauen, welche Möglichkeiten ich habe, selbst etwas für meine Augengesundheit zu tun bzw. prüfen, wo ich bisher in diesem Zusammenhang nachlässig gewesen bin oder nicht aufgepasst habe. Vorher würde ich mich außerdem mehr über die unterschiedlichen Augenkrankheiten, Sehschwächen und -störungen usw. informieren. Rund um's Thema Auge kann man sich u. a. hier mehr belesen: https://www.blickcheck.de/
Erst wenn man genau weiß, was mit den eigenen Augen nicht stimmt, kann man sagen, ob ein operativer Eingriff sinnvoll wäre. Wie Sansa sagt, muss das wohlüberlegt sein, da man nur diese Augen hat. Ein unnötiges Risiko muss man nicht eingehen. Deshalb würde ich mir immer auch Rat beim Arzt einholen. Bei einigen Augenkrankheiten ist sowieso eine Operation notwendig.
Was Sehschwächen anbelangt, ist halt wichtig, wie weit man dadurch im Alltag eingeschränkt ist. Bei starker Kurzsichtigkeit kann eine Laserbehandlung schon sinnvoll sein, selbst wenn es nur bedeutet, dass man danach für eine Weile besser sehen kann. Eine schwache Kurzsichtigkeit ist demgegenüber meist halb so schlimm; dafür gibt es Kontaktlinsen oder Brillen. Gerade letztere sind ja mittlerweile zu Fashion-Accessoires geworden und werden selbst von Menschen getragen, die gar keine Sehschwäche haben. Wichtig ist zudem, dass die Brillen stabil sind, das kann man beim Optiker für sich zuvor prüfen. Ein Härtetest von TÜV Rheinland zeigte bereits, dass die meisten Modelle viel aushalten können: http://www.brillen-trends.de/video-brillen-im-haertetest/
Bei Weitsichtigkeit gibt es meines Wissen die wenigsten Einschränkungen. Diese Sehschwäche kann zumindest im Kindes- und Jugendalter sogar wieder verschwinden. Bei Kurzsichtigkeit ist das leider nicht der Fall, die Sehstärke kann allerdings von Jahr zu Jahr schwanken. Meine Dioptrien-Zahl hat sich im vergangenen Jahr zum Beispiel gebessert. Nächstes Mal kann meine Kurzsichtigkeit wieder stärker werden, oder wenn ich Glück habe, doch weiter schwächer oder gleichbleibend. Eine Laserbehandlung kommt für mich deswegen nicht in Frage, außerdem lebe ich schon zu lange mit Brille und habe mich daran gewöhnt, ein Gestell zu tragen^^ Sollte es sich jedoch bei mir absehbar gravierend verschlimmern, würde ich über eine OP nachdenken. Mit Brillengläsern, die so dick sind wie Flaschenböden, würde ich nun nicht rumlaufen wollen. Das habe ich bei Bekannten erlebt und sie haben sich zurecht einer Laserbehandlung unterzogen, weil sie ansonsten zukünftig halb blind unterwegs gewesen wären.

Gruß,
Ivette

HeinzChristianA
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Beitrag von HeinzChristianA » Mo Apr 03, 2017 12:15 pm

Moin Moin!

Naja natürlich ist jede Operation mit einem gewissen Risiko verbunden, allerdings sei da schon dazu gesagt, dass meiner Meinung nach eine Lasik-Operation gerade im Jahr 2017 ein absoluter Routine-Eingriff ist und du dir daher keine wirklichen Sorgen machen brauchst, wenn du dich hierfür entscheidest.

Falls es dich eventuell ein bisschen beruhigt, so kannst du etwa unter http://www.sehkraft.de/lasik/erfahrungsberichte.html mehrere Erfahrungsberichte von Lasik-Patienten durchlesen, die dir die Angst ein bisschen nehmen könnten.

Lg

RoterApfel
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Beitrag von RoterApfel » Mi Apr 18, 2018 1:08 am

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man zum Beispiel einem Glaukom entgegenwirken kann. Vielleicht hilft sehr viel trinken, aber wenn man erblich da veranlagt ist, muss man da wohl durch.

jasmin
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von jasmin » Mo Sep 03, 2018 5:55 pm

Ich musste mich glücklicherweise noch nicht oft mit Augenleiden auseinandersetzen. Nun bereitet mir aber eine Verschlechterung der Sicht Schwierigkeiten. Eine Freundin meinte, sie habe das auch und es sei altersbedingt. Sie nannte es Katarakt, aber der alte Begriff ist Grauer Star. Im Internet wird überall eine kleine OP empfohlen, bei der die Linse getauscht wird.
Hat das schon jemand von euch hinter sich und mag berichten?
Gibt es hier noch andere mit Grauem Star, die überlegen, was sie machen sollen?

Gustav
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von Gustav » Do Sep 13, 2018 5:19 pm

Katarakt, auch Grauer Star genannt, bezeichnet eine Trübung der Augenlinse, die bei den meisten Menschen altersbedingt früher oder später auftritt. Bei einer kleinen Operation wird die trübe Linse (teilweise) entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Spezialisten führen diese Eingriffe fast im Minutentakt durch. Mir ist nicht bekannt, daß es häufiger zu Komplikationen kommt.
Ich selbst habe den Eingriff noch vor mir. aber viele Freunde haben ihn bereits hinter sich und berichten, daß sie begeistert waren über den Erfolg.

sissi
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von sissi » So Sep 16, 2018 3:10 pm

Ich habe den Eingriff vor ein paar Jahren machen lassen und hatte vorher große Angst. Aber schon nach dem ersten Auge habe ich den Vorteil gesehen und gemerkt, dass es überhaupt kein Problem ist. Den zweiten Eingriff habe ich dann schon sehnsüchtig erwartet.
Danach konnte ich wieder viel klarer sehen. Alles war heller als zuvor. Meine Altersweitsichtigkeit wurde dadurch aber nicht behoben.
Ich empfehle unbedingt einen Monat zwischen den Eingriffen Zeit zu lassen, auch, wenn man dann schon ungeduldig wird. Aber man geht doch gelassener zur ersten OP.

blackdragon
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von blackdragon » Do Sep 20, 2018 6:35 pm

Das liest sich bei euch ja alles wirklich sehr gut. In meiner Familie haben wir leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. :(
Ich will dich jetzt nicht panisch machen. Aber lass dich ausführlich beraten bei dem Arzt oder der Praxis, wo du die OP dann auch machen lässt!

silvia22
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von silvia22 » Do Apr 04, 2019 1:59 am

Und was haltet ihr (im Extremfall) von Augen-OPs? Sind die im Alter sinnvoll?
Kann man auch im Alter machen.

Kjupi
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von Kjupi » Fr Aug 02, 2019 1:39 pm

Dann am besten mal zum Arzt gehen.

HC1
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von HC1 » Di Dez 03, 2019 9:50 am

Was sind denn das schon wieder für Antworten?

Das Forum heißt doch klar "Über 50" - wenigstens das sollte man doch erkennen, wenn man es schon nicht schafft, alle Beiträge zu lesen. Auch, wenn ich mich da natürlich frage, warum man dann überhaupt antwortet...

Meine Augen werden mit über 60 (!) jetzt auch immer schlechter. Es handelt sich wohl um den Grauen Star, der unter Senioren sehr weit verbreitet sein soll. Der Augenarzt meint, man müsse nur einen kleinen operativen Eingriff machen, der aber schmerzlos sei. Nichtsdestotrotz bin ich da etwas verhaltener.

Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte von Senioren freuen!

Für alles andere könnt ihr ein passendes neues Thema eröffnen! :roll:

Zimmermann
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Re: Meine lieben Augen..

Beitrag von Zimmermann » Mi Dez 11, 2019 3:45 pm

Ich bin weit über 60 und der Graue Star wurde bei mir schon vor einigen Jahren gelasert bzw. durch Einsetzen von Linsen behoben. Der Eingriff war problemlos. Wie schon oben beschrieben arbeiten die Chirurgen sehr routiniert und ist erstaunlich schnellvorüber.
Allerdings war die Heilungsphase beider Augen langwierig. Das kann aber auch mit dem Alter zu tun haben oder im Zusammenhang mit meinen Medikamenten stehen.
Auf jeden Fall war der Eingriff ein Erfolg. Für mich war plötzlich wieder alles heller und gefühlt sonniger. Zudem hat sich meine Sehstärke leicht verbessert, was oft ein positiver Nebeneffekt sein soll.
Aus eigener Erfahrung empfehle ich den Eingriff. Aber suche die ein Ärzteteam mit viel Erfahrung.

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