Nachtkrämpfe

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Arthur
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Nachtkrämpfe

Beitrag von Arthur » Mi Jul 15, 2015 5:24 pm

Häufig, Wadenkrämpfe
Ins besonders sind die Beine von diesem unangenehmen Ziehen betroffen, die zuweilen gepaart gehen können von plötzlichen Stechen. Obwohl meistens harmlos, sorgt das Reißen doch für Schmerzen die schwierig los zu werden sind und aber nicht aufhören wollen und uns auch aus unserem Schlaf halten.

Wir müssen zuerst wissen was die Kämpfe verursacht. Und nicht immer ist die Ursache bekannt. Wenn wohl, ist da in manche Fälle etwas gegen tun.

Häufig ist Magnesiummangel die Ursache
Ein ziemlich hoher Prozentsatz (zwischen 10% und 16%) ist von nächtlichen Wadenkrämpfen betroffen. Nicht nur Alter werden davon betroffen, auch Jüngeren können davon befallen werden. Aber wie älter man wird desto großer ist die Chance dass man Nachtkrämpfe bekommt.
In den meisten Fällen jedoch werden die Muskelschmerzen von einem Mangel an Mineralstoffen zuzuschreiben. Ins besonderes Magnesiummangel. Aber auch Kalium und Natrium spielen eine wichtige Rolle bei Krämpfen.

Diese Mineralen sind für eine normale Muskelfunktion sehr wichtig. Ist ein Mangel daran, werden Nervenimpulse – die gewöhnlich zur Muskelentspannung sorgen nicht oder verzögert weiter geleitert, mit als Folge, dass die betroffenen Muskeln verkrampfen und verhärten.

Sportler, Schwangere, alte Menschen besonders betroffen:
Besonders Sportler die übertrainieren und deswegen die Muskeln überanstrengen können Krampfattacken erlitten. Und auch durch starkes Schwitzen können sie die Mineralstoffe ausscheiden und Mineralmangel bekommen. Die Gefahr und deswegen Wadenkrämpfe ist in Sommer und Hitze dann auch besonders groß. Darum nutzen viele Sportler zuweilen während und sicher nach der Einspannung, Energiegetränke worein diese Minerale vorkommen.

Durch Änderungen im Hormon- und Stoffwechselhaushalt wird die Mineralstoff-/Flüssigkeits­versorgung bei Schwangeren durch einander geritten. Vor allem in der zweiten Schwanger­schaftshälfte braucht der Körper mehr Magnesium, sodass es häufiger zu Muskelkrämpfen kommen kann.

Auch bei älteren Menschen ist der Mineralstoff- und Flüssigkeitshaushalt oft beeinträchtigt.
Viele Alten trinken zu wenig und haben eine zu einseitige Ernährung. Dabei nutzen viele von ihnen Medikamenten die Nebenwirkungen haben und Mineralhaushaltung beeinflussen. Daneben tragen auch Durchblutungsstörungen und hormonelle Veränderungen dazu bei, dass Krämpfe häufiger entstehen.

Muskelkrämpfen beseitigen:
Ein paar einfachen Maßnahmen können bestimmte Dehnübungen helfen um im Akutfall die verhärteten Wadenmuskeln wieder locker machen. Man muss dafür den Gegenspieler (Antagonist), also den Schienbeinmuskel, anspannen. Dazu ziehen Sie die Fußspitze vorsichtig nach oben in Richtung Knie. Wenn die Krampf abnimmt u/o verschwindet muss der Muskel vorsichtig locker schütteln. Auch Wärme (heiße Dusche, Wärmflasche) kann helfen, die Verkrampfung zu lösen.

Vorbeugen von Krämpfen:
Man sollt sich am besten beschäftigen mit regelmäßige, leichte Bewegung. Aber nicht nur zu kräftigen, sondern auch zu dehnen. Das beugt Verkürzungen vor.
Denke an eine ausgewogene Ernährung. Gute Magnesiumlieferanten sind zum Beispiel Getreideprodukte aus Vollkorn, Gemüse wie Sojabohnen und Kartoffeln, sowie Beerenobst, Orangen, Bananen, Geflügel und Fisch.
Man muss ausreichend, ins besonders, wenn man beim Sport u/o in heißen Sommermonaten viel schwitzt. Bedenken sie auch dass in Wasser bereits viele Mineralstoffe stecken. Dafür braucht man nicht nur spezielle Sportlergetränke, die meistens auch sehr Süßigkeit enthalten und deswegen mehr schaden als nützen.

Bei sportlichen Aktivitäten sollen sie darauf achten, dass Sie nicht fanatisch anfangen und die Belastung langsam aufführen. Das gilt ins besonders für Neu-Anfänger und wenn man nach einiger Zeit wieder anfangt (z.B. nach einer Verletzung).

Auch falsche Schuhe können Wadenkrämpfe begünstigen. Gutes Schuhwerk sollte nicht drücken, Ihrem Fuß Halt geben und bequem sein.

Wenn zum Arzt?
Es ist nicht unmöglich, dass ernsthafte Krankheiten hinter den Muskelkrämpfen stecken. Zum Beispiel kann bei Diabetespatienten eine Schädigung der Nerven der Auslöser sein. Auch kann eine chronische Nierenschwäche zu Störungen des Stoffwechsels und deswegen zu Wadenkrämpfen führen.

Wenn diese Symptome sich zeigen sollte man einen Arzt besuchen. Dehnungsübungen und andere Maßnahmen welche die Krämpfe nicht lösen können.

Die nächtlichen Wadenkrämpfe lassen Sie nicht schlafen, tagsüber sind Sie deswegen müde und unkonzentriert.
Die Krämpfe sind sehr stark und dauern lange an.
Die Krämpfe treten immer dann auf, wenn Sie bestimmte Bewegungen machen.
Sie leiden sehr häufig unter den Muskelkrämpfen.

Quelle:
Kathrin Rothfischer; Autor ursprüngliche Artikel
Stuck B et al. Praxis der Schlafmedizin: Schlafstörungen bei Erwachsenen und Kindern Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie: Schlafstörungen, schlafbezogene Bewegungs- und Atmungsstörungen, Schnarchen. Springer 200
Faber S et al. Praxis der Schlafmedizin: Schlafstörungen bei Erwachsenen und Kindern Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie: Schlafstörungen, schlafbezogene Bewegungs- und Atmungsstörungen, Schnarchen. Trias 2006
Holländischer diplomierter: Sporttherapeut (Triggerpointtechnik & Shiatsumethodik), Lymphdrainage- & Fußreflexzonen Therapeut;
In Deutschland ausgebildeter Schmerztherapeut in MIKROstrom- und Lichttherapie

Sansa
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Nachtkrämpfe

Beitrag von Sansa » Mi Jul 22, 2015 5:03 pm

Gegen krämpfe soll Magnesium unter Anderem auch helfen :)

edit: Aber das hast du ja hier schon wunderbar zusammengefasst!
No wonder! Just physiotherapy.

HendyD2
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von HendyD2 » So Mär 29, 2020 1:00 am

Auch ich habe Probleme mit meinem Schlaf. Verschiedene Informationen habe ich gefunden wie man da vorgehen kann.
Es gibt wirklich so viele verschiedene Methoden wie man seinen Schlaf optimieren kann.
Ich habe mich auch umgesehen und auch wegen meinem schnarchen auf schnarchenstoppen.com dann auch einige Tipps bekommen was ich da am ehesten machen kann.

Aber so findet man auch echt viele Informationen zum Schlaf im Web.

Kamst du denn irgendwie zurecht ?
Aber gut, jedem das seine.

Alles Gute

primavera
Beiträge: 13
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von primavera » So Mär 29, 2020 4:24 pm

Du schon wieder! Liest du eigentlich jemals etwas bevor du deine Werbung postest?

Was hat Schnarchen mit Nachtkrämpfen, d.h. Wadenkrämpfen zu tun?
Falls sich von dem einen oder dem anderen Betroffene Sorgen machen: Gar nichts!

Das empfohlene Schlafequipment ist denn auch nur Krimskrams von Schlafbrillen über Hörschutz.

Rat oder Hilfe bei Nachtkrämpfen findet man dort nicht.

Karo
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von Karo » Mo Mär 30, 2020 10:26 am

Vielen Dank Arthur für das sehr interessante Thema. Es tut mir leid, dass du dir soviel Mühe gegeben hast mit der Beschreibung und dann der ganze lange Artikel nicht gelesen wird.
Liebe Primavera. Ich kann deine Reaktion sehr gut verstehen, aber du hättest besser die Privaten Nachrichten benutzen sollen um den User zu ermahnen. Versteh mich nicht falsch. Ich bin grundsätzlich deiner Meinung, finde aber, dass durch solche Diskussionen das Thema leidet.

primavera
Beiträge: 13
Registriert: So Dez 08, 2019 6:46 pm

Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von primavera » Mo Mär 30, 2020 10:56 am

Liebe Karo, glaub mir, das habe ich versucht. Der User hat aber die Funktion offensichtlich ausgestellt und ist nicht zu erreichen. Dann habe ich gesehen, dass er überall völlig sinnlose Werbung schreibt, die gar nicht zum Thema passt. Deshalb habe ich ins Thema geschrieben.

Den Artikel finde ich schwer verständlich, aber auch wichtig.

Karo
Beiträge: 8
Registriert: So Jan 26, 2020 8:00 am

Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von Karo » Mo Mär 30, 2020 6:03 pm

Ich verstehe. Vielleicht sollte man sich lieber gleich direkt beschweren, bevor man sich rumärgert und sinnlose Diskussionen führt. Ich werde das zumindest in Zukunft tun.
Aber zurück zum Thema.
Dass Magnesium bei Wadenkrämpfen gut tut, habe ich auch schon oft gehört. Allerdings dachte ich, dass auch viel Bewegung hilft. Da wohl aber auch viele Sportler unter Wadenkrämpfen leiden, irre ich da mich anscheinend.

Giuliano
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von Giuliano » So Apr 05, 2020 10:18 pm

Ich habe auch schon oft gelesen, dass Magnesium bei Wadenkrämpfen und auch bei anderen Durchblutungsstörungen sehr wirksam hilft.
Wenn ihr qualitätsgeprüfte Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesiumpräparate sucht und online bestellen wollt, kann ich euch die günstige Versandapotheke Apotal empfehlen. Sie vertritt das ganze Apothekensortiment mit hochwertigen Präparaten:
https://shop.apotal.de/apothekensortiment

Wunschpunsch
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von Wunschpunsch » Fr Apr 17, 2020 3:19 pm

Hallo,

das war bei mir immer der Magnesiummangel. Das kann von Stress, übermäßigem Alkoholkonsum oder schlechter Ernährung kommen.
Wenn man dann eine Zeit lang Magnesium einnimmt, verschwindet es von selbst. Allerdings haben manche Menschen einfach einen höheren Magnesiumbedarf. Dann muss man seine Ernährung einfach etwas umstellen und beispielsweise Kefir in den Ernährungsplan einführen.

LG

Harald Z.
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von Harald Z. » Sa Apr 18, 2020 1:49 pm

Das wird wohl niemand bestreiten. Schuld an nächtlichen Muskelkrämpfen, meist Wadenkrämpfen, ist eigentlich immer Magnesiummangel. Nur durch die Ernährung, Hülsenfrüchte oder Kefir, dauert es aber ewig den Mangel auszugleichen. Bei akuten Schmerzen mindestens einmal wöchentlich würde ich immer höherdosierte Kapseln nehmen, mindestens 150 mg Magnesium. Sonst muss man da zu lang rumdoktern.

olympia
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von olympia » Mi Sep 02, 2020 10:21 am

Da hast du wahrscheinlich Recht. Kannst du denn da was empfehlen?
Ich habe in den letzten Wochen auch oft Nachtkrämpfe, vermutlich, weil ich weitgehend auf tierische Fette verzichte um wiedermal etwas abzunehmen und weder Weizen, noch Soja, noch Hülsenfrüchte mag.
Ich hätte gerne ein gutes Mittel, das man in einer anerkannten Online-Apotheke bestellen kann, nichts von einer dieser Importfirmen, die billige Nahrungsergänzungsmittel aus der dritten Welt billig aber trotzdem überteuert verkaufen. Entschuldigung, ich habe da schlechte Erfahrung gemacht.

Fiona
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von Fiona » So Sep 06, 2020 11:28 am

Ein Magnesiummangel kann sich durch Kopfschmerzen, Müdigkeit sowie Bauch- und Muskelkrämpfe bemerkbar machen. Auch Zuckungen im Gesicht, Brust- und Herzschmerzen sowie Rhythmusstörungen können Mangelsymptome sein. Die Unterversorgung mit Magnesium wird bei 200 mg angesetzt. Nüsse sind wirklich einer der besten Magnesiumlieferanten, wenn du sie magst, solltest du sie so oft wie möglich knabbern. Denke aber daran, dass sie auch kalorienreich sind.
Bei Nahrungsergänzung denke ich wie Harald, dass eine Kapsel mindestens 150 mg Magnesium enthalten sollte, um eine Wirkung bei akuten Beschwerden zu zeigen. Ich empfehle ein Magnesiumcitrat, da es das Magnesium gut für den Körper verfügbar macht und Citrat zusätzlich den Säure-Basen-Haushalt unterstützt. Vitamin B6 unterstützt außerdem das Magnesium bei der Energiebereitstellung und dadurch den Muskelapparat.
Hier ist ein Link zu dem Magnesiumpräparat auf der Seite des deutschen Herstellers:
https://www.koehler-pharma.de/060_prod/ ... oehler.php
Selbstverständlich kann man Magnesium-Köhler in allen anerkannten Online-Apotheke bestellen.

olympia
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Re: Nachtkrämpfe

Beitrag von olympia » Mi Sep 09, 2020 8:13 pm

Danke für deine Empfehlung! Ich habe mir das Magnesium schon bestellt.

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